Wiederherstellung von Daten

Einmal falsch geklickt und schon ist alles weg. Wichtige Dokumente, die Erinnerungsfotos, die Lieblingsmusik mit einem unbedachten Klick völlig verloren? Nicht unbedingt, denn in der Regel lassen sich die meisten Daten retten. Dabei gibt es für die Wiederherstellung von Daten verschiedene Möglichkeiten und Tools. Vor allem bei lediglich versehentlichen Löschungen kann man zunächst selbst Hand angelegen, im nächsten Schritt passende Freeware ausprobieren und danach Trost bei professionellen Tools suchen. Falls das alles nichts hilft, bleibt nur noch der Weg zum Fachmann.

Wann braucht man Datenrettung?

Wenn Daten verloren gehen, ist das immer ärgerlich. Dabei ist das versehentliche Löschen von Informationen wohl noch das Szenario, aus dem man sich auch als wenig professioneller Technik-Anwender am besten selbst heraushelfen kann. Die Wiederherstellung von Daten ist dabei nicht immer kompliziert. Sind Daten aus Versehen entfernt worden, lohnt sich als erstes der Blick in den Papierkorb des Computers. Dort werden die entsprechenden Dokumente normalerweise aufbewahrt und lassen sich einfach wiederherstellen.

Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren, gibt es online kostenlose Freeware zum Download, die einem aus der Misere helfen kann. Das Programm Rescuva ist beispielsweise sehr beliebt und dringt in Bereiche, in die man als Durchschnittsuser sonst eher schwierig gelangt. Ein normaler Löschvorgang bedeutet nämlich bloß, dass die Dateien oberflächlich nicht mehr vorhanden sind. In den Archiven des Computers sind sie für die Software aber immer noch zu finden.

Irgendwann muss der Fachmann ran

Falls die Verwendung von Freeware bei der Wiederherstellung von Daten keinen Erfolg zeigt, kann als nächstes professionelle Software ausprobiert werden. Dabei hat sich zum Beispiel bewährt, die kostenlosen Testversionen komplexerer Tools zu benutzen und zu sehen, ob sich das Problem mit ihnen lösen lässt, bevor man dauerhaft in eine kostspielige Lösung investiert. Häufig haben diese Programme aber Begrenzungen, sodass beispielsweise nur die Wiederherstellung einer bestimmten Datenmenge kostenlos ist.

Wenn allerdings keine dieser Lösungen die benötigten Daten wieder zurückbringt, bleibt nur der Weg zum Fachmann. Computerspezialisten können dann noch tiefer in den Archiven des Rechners graben, um die Informationen zu retten. Auch wenn Hardware-Fehler vorliegen, also beispielsweise die Festplatte des Computers plötzlich den Dienst versagt, ist die Konsultation eines Fachmanns ratsam, bevor man als Unkundiger noch größeren Schaden anrichtet. Solche Ausfälle sind ein Risiko, das man als Techniknutzer immer einkalkulieren muss. Deswegen möglichst mehr als einen Speicherort suchen!

Immer ein Notfall: Die Wiederherstellung von Daten

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wenn Daten verloren gehen, bedeutet das eine Menge Ärger und zum Beispiel im beruflichen Kontext auch finanzielle Risiken. Fehler und Hardwaredefekte können aber immer und überall passieren, deswegen sollte man auf sie vorbereitet sein. Mit regelmäßigen Backups kann man dafür sorgen, dass vielleicht nur ein Bruchteil der wichtigen Informationen verloren geht. Auch hat sich die Streuung bewährt gemacht: Die Daten an verschiedenen Orten, z.B. auch in der Cloud, zu speichern, verringert das Risiko, dass eines Tages alles weg ist.